27. Januar 2012

FESPO 2012, Zürich – ein Gaudi!

It’s Fespo-time! Eigentlich wollte ich dieses Jahr passen und das Feld den sammelwütigen Rentnern überlassen, doch mein Ex-SMS-Nachrichtendienst-Kollege Adrian Haut, der die Medienarbeit für die Fespo macht, hat mich mit der Hoffnung auf einen Mojito geködert (sie war vergebens, so viel vorweg…).

Stattdessen testeten wir die (wirklich bequemen) Sessel von Car Rouge, der zur Eurobus-Flotte gehört, wählten auch gleich unseren Busfahrer des Vertrauens aus, ergatterten uns am Italien-Stand ein paar Salami-Rädli (Verkäufer: “Buono, no?”) und stürmten glückselig das Buffet des deutschen Fremdenverkehrsamtes, wo man uns einen leckeren Rosé-Prosecco servierte und – sehr wichtig – grosszügig nachschenkte:

Anschliessend liess es sich Adrian Haut nicht nehmen, mit dem flauschigen Kapitäns-Teddy zu kuscheln…

…während ich mir einen Gratis-Kaffee brühen liess (Hauptsache gratis):

Wir informierten uns über die neuen Helvetic-Flüge nach Mecklenburg-Vorpommern (wo ich im Sommer hin will), sprangen in einen Pool weisser Bälle, erkämpften uns einen Messe-Rabatt-Gutschein von Tui und eine praktische Umhängetasche von Helvetic Tours (für all die Kataloge)

…und prägten uns ein, welche Stände (im Bild derjenige des Gastlandes Costa Rica) die schönste Pflanzendekoration hatte, die wir am Ende der Fespo – wie das offenbar viele Messebesucher machen – abzustauben gedenken…!

Kurz: Es war ein Gaudi! Die Messe läuft noch bis Sonntagabend, 18 Uhr.

25. Januar 2012

Canal Café, Kagurazaka, Tokio

Wer hätte gedacht, dass Tokio ein romantisches Fluss-Café besitzt! Kleine Boote liegen vertäut am Ufer, auf der anderen Seite des Kanals rattert der Zug vorbei, dicke Karpfen strecken ihre Mäuler aus dem Wasser. Eine Prise Wohltat mitten im irren Tokio. Sowieso ist Kagurazaka – speziell die Kagurazaka Slope – ein hübsches Viertel mit kleinen Häusern und vielen Restaurants – man fühlt sich fast wie in Kyoto. Das Quartier strahlt den Charme der Vorkriegs-Heydays aus. In der späten Meiji-Zeit war es ein Ort der Geishas, heute ist es eine trendige Gegend für Dinners.

Canal Café, Kagurazaka (Iidibashi-Station, gleich beim U-Bahn-Ausgang B2A), www.canalcafe.jp

23. Januar 2012

Gesehen in São Paulo

Die Paulistanos, ein sympathisches Völkchen!

19. Januar 2012

Swiss Media Award für “¡Un beso, Baires!”

Grandiose News! Für meine Buenos-Aires-Reportage, die am 29. September 2011 in der annabelle erschienen ist, habe ich bei den SWISS Media Awards den ausserordentlichen 2. Platz in der Kategorie Reisen gewonnen. Jeeeeehhh!! Zur Belohnung darf ich mit Kuoni resp. Edelweiss Air einen schönen Flug machen! MUCHISIMAS GRACIAS!!

Ich zitiere aus der Laudatio:

“Mit einer ausserordentlichen Auszeichnung an die Zweitplatzierte will die Jury ihre besondere Anerkennung für die hohe Qualität der Artikel ausdrücken. Stefanie Rigutto ist mit ihrer Stadtreportage über Buenos Aires ein kleines Meisterwerk gelungen. „¡Un beso, Baires!“ ist herausragend und mit journalistischer Hochleistung geschrieben. Menschen und Orte der argentinischen Metropole werden authentisch porträtiert; Mentalität und Erlebnisse gefühlvoll wiedergegeben. Als Leser möchte man am Liebsten die Koffer packen und zur argentinischen Metropole aufbrechen.”

Und was noch viel besser ist: annabelle-Kollege Frank Heer hat den ersten Platz gewonnen mit seiner Reportage über den Skiort Telluride in Colorado! annabelle rocks!

18. Januar 2012

Restaurant Ascot, Zürich

Neulich war ich im Restaurant Ascot am Tessinerplatz in Zürich, das zum gleichnamigen Hotel gehört. Mir gefiel der old british style, der schon fast etwas antiquarisches ausstrahlte, aber auf gute Art. An der Decke dunkles Täfer, am Boden ein karierter Teppich – heaven! Endlich mal ein Ort in Zürich, an den kein Interior Designer Hand angelegt hat!

Obwohl man mir das berühmte Roastbeef vom Wagen ans Herz legte, wählte ich – als alter Club-Sandwich-Hase – das, genau, Club Sandwich! Es schmeckte hervorragend: Das Poulet war zart, der Toast knusprig und der Speck noch knuspriger. Nur das elegante Verspeisen nach britischer Art ging gründlich in die Hose – aber das ist man sich ja von Club Sandwiches gewohnt…!

Restaurant Ascot, Tessinerplatz 9, 8002 Zürich, Tel. 044 208 14 14, www.ascot.ch

16. Januar 2012

Philipp Tingler: “Leichter Reisen”

In Philipp Tinglers Benimmhandbuch “Leichter Reisen” habe ich einen schönen Satz entdeckt. Wer einigermassen konfliktfrei reisen möchte, kommt um diese kleine, feine und manchmal brutal schwierige Regel fast nicht herum:

Wie wahr!

11. Januar 2012

Izakaya Shirube, Shimokita, Tokio

Das Shirube im hübschen Viertel Shimokitazawa (zehn Zugminuten von Shinjuku entfernt) ist ein typisches Izakaya, ein japanisches Pub. Unkompliziert, günstig, immer mit viel Alkohol – und daher beliebt bei allen, welche die steife Geziertheit der Kaizeki-Lokale nicht mehr ertragen können. Man wird lauthals begrüsst von jungen Typen in weissen Schürzen, man zieht die Schuhe aus (äääk, Käsefüsse), setzt sich auf den Boden und steckt die Beine in ein Loch unter dem Tisch. Ein Kellner spritzt einem etwas Desinfektionsmittel in die Hände. Wir bestellen die Spezialität: ein Makrelen-Sashimi, das direkt am Tisch – showgerecht – mit einem Bunsenbrenner gegrillt wird. Es folgen unzählige kleine Tellerchen mit in Soja geschmortem Rettich, butterzartem Schweinefleisch und zum Dessert das berühmte Annin-dofu, eine Art Pudding mit Amaretto-Geschmack. I LIKE!

Shirube, Shimokitazawa (hier gehts zur genauen Adresse resp. einer Karte, die genau anzeigt, wo das Izakaya liegt).

09. Januar 2012

Dieter Meiers “Atelier Bar”, Zürich

Früher gabs bei uns zu Hause zum Znacht immer “kalten Teller”. Will heissen: Brot, Käse, Aufschnitt, Joghurt – solche Sachen halt. Nun habe ich den perfekten “Kalten Teller”-Ort auch in Zürich gefunden, in der Atelier Bar, dem unkomplizierten, aber stilvollen Ableger von Dieter Meiers Bärengasse, gleich beim Paradeplatz. Dort wählt man aus zwischen verschiedenen Käsen und aufgeschnittenem Fleisch (der scharfe italienische Salami schmeckte vorzüglich), dazu gibts einen grossen Korb mit Brot. Alles zusammen bekommt man dort einen leichten, feinen Znacht für nicht einmal 20 Franken: eine Portion Fleisch für 8 Fr., eine Portion Käse für 6 Fr. plus ein Panaché für 5,50 Fr. Voilà!

Atelier Bar, Talacker 16, 8001 Zürich, Tel. 044 210 08 09, www.restaurant-baerengasse.ch

05. Januar 2012

Marina Bay Sands, Singapur

Das neue Hotel Marina Bay Sands ist fürwahr ein Grund, in Zürich in den A380 zu steigen und nach Singapur zu fliegen. Spektakuläre Sache, überstreut mit viel Vegas-Glitter!! Highlight ist der Infinity-Pool auf dem Dach des Luxushauses, 150 Meter lang, 200 Meter über Boden – der grösste Pool auf dieser Höhe! Und der Spass ist durchaus bezahlbar: Ein DZ (die übrigens riesig sind und entweder auf die Skyline oder auf die Strasse von Malakka blicken) gibts ab 250 Franken, je nach Saison.

04. Januar 2012

College feat. Electric Youth: “A Real Hero” – der Sound der Strassen von L.A.

Aus dem Film “Drive” mit Ryan Gosling – anschauen!