Archiv für Februar 2012

Mittwoch, 29. Februar 2012

Ugi’s Pizza, Buenos Aires

Eine Take-Away-Institution, die man an verschiedenen Orten in Buenos Aires findet. Sehr günstig, sehr beliebt, gute Pizza (natürlich kann man sie NIE vergleichen mit den Pizze von Neapel, auch wenn die Argentinier davon überzeugt sind, dass sie die beste Pizza auf Erden auf den Tisch bringen…). Sie kostet acht Pesos, 1,60 Franken.

Ugi’s Pizza, zum Beispiel an der Suipacha 602 (Ecke Tucumán) im Microcentro.

Montag, 27. Februar 2012

Ein Wochenende in Spiez

Kürzlich war ich im 4-Sterne-Superior-Hotel Eden in Spiez. Von aussen eher unscheinbar, öffnet sich einem im Innern eine charmante, unaufgeregte Wohlfühlwelt mit gemütlicher Bibliothek, einer Bar mit Pianistin, einem Belle-Epoque-Restaurant und einem kleinen, aber feinen Spa. Da ist keine gestelzte Atmosphäre und Krawatten-Zwang, stattdessen gilt das Motto: Come as you are. Der Blick aus dem Zimmer auf das Schloss Spiez und den Thunersee ist genial (wegen Nebels hier “nur” der Blick ins Zimmer):

Besonders angetan waren wir von Frau Fasels Kosmetikbehandlungen: eine astreine Pediküre mit Opi-Lack sowie ein wunderbar entspannendes Facial:

Abends schlemmt man sich durch das Gourmet-Menü: zartes Hirschmedaillons, ein Weisswein-Süppchen oder – im Bild – eine gebrannte Crème und ein Caramel-Glacé:

Die Gegend um Spiez ist urromantisch – sogar bei nebligem Winterwetter! Wir spazierten dem Spiezer Rundwanderweg entlang, wobei man direkt vom Hotel Eden starten kann. Man läuft dem Ufer entlang bis Faulensee, sticht dann in die Höhe und zieht einen grossen Bogen über Hondrich und Spiezwiler, bis man schliesslich durch Reben wieder beim Hotel Eden landet. 14 Kilometer – danach ist man bereit für das nächste Gourmet-Essen…!

Hotel Eden Spiez,  Seestrasse 58, 3700 Spiez, Tel. 033 655 99 00, www.eden-spiez.ch

Montag, 27. Februar 2012

Gesehen am Flughafen Frankfurt

So sieht es am Flughafen Frankfurt aus, wenn gestreikt wird – Kilometer von Feldbetten!

Sonntag, 26. Februar 2012

Johannesburg calling!

Heute in der SonntagsZeitung: “Aufbruch aus der Anarchie” – meine Reportage über Johannesburg aka Joburg aka Jozi! BIG LOVE!

Freitag, 24. Februar 2012

Tokio in der aktuellen “annabelle”

Soeben ist meine Reise-Reportage über Tokio in der “annabelle” erschienen – coole Sache!

Hier noch ein kleines Süpplement: ein Foto aus einem dieser Automaten in Tokio, wo man sich zu zweit in die grosse Kabine stellt. Der Automat gibt dann unzählige Posen vor, die man nachahmen muss, sei es der Kapitänsgruss oder eine nachdenkliche Ich-halte-mir-die-Hand-ans-Kinn-Pose. Automatisch werden die Augen vergrössert, der Teint geglättet, die Lippen glänzend gemacht. Damit nicht genug: Anschliessend zeichnet man am Computer Herzchen und Blümchen auf die Fotos – ein Gaudi!

Hier nochmals meine liebsten Tipps aufgelistet:

Essen/Trinken:

- Sora-Noniwa, 4-17 Sakuragaoko-cho, Shibuya: Tofu-Freunde finden hier das Paradies auf Erden.
- Canal Café, Kagurazaka (Iidibashi-Station, gleich beim U-Bahn-Ausgang B2A): Wer hätte gedacht, dass Tokyo ein Fluss-Café besitzt! Kleine Boote liegen vertäut am Ufer, Krapfen stecken ihre Mäuler aus dem Wasser.
Shirube Izakaya, 2-18-2: Gutes Pub in Shimokitazawa.
- Shot Bar Zoetrope, 3. Stock, Gaia Building #4, 7-10-14 Nishi Shinjuku: Whisky und Stummfilme.
- Bear Pond Espresso, 2-36-12: Cooles Café in Shimokita.

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Mittwoch, 22. Februar 2012

Dreimal schlemmen in São Paulo

São Paulo ist eine absolute Schlemmerstadt! Für eine gute Pizza (gut für südamerikanische Massstäbe…;-)) empfehle ich das verwinkelte Lokal Santa Pizza im trendigen Viertel Vila Madalena. Überall brennen Kerzen, überall öffnet sich ein neuer Raum – es ist so richtig kitschig-romantisch. Aber die Pizza mit schrägen Kombinationen (Ananas-Gorgonzola, zum Beispiel) schmeckt.

Wer das Spektakuläre sucht, sollte im Hotel Unique vorbei schauen (als wir dort waren, döste übrigens gerade Britney Spears in einem der Zimmer…). Auf dem Dach des superteuren Luxushotels, das aussieht wie ein riesiges Schiff mit vielen Bullaugen, kühlt man die heissen Füsse im Pool, erhält das Bohemia-Bier in einem eigenen Kühlkübelchen und isst ein brasilianisches Steak oder hausgemachte Gnocchi an einer Spinat-Champagner-Rahm-Sauce mit einem pochierten Ei. Schick, edel, teuer!

Mein absoluter Favorit jedoch ist das  Tordesilhas in der Nähe der berühmten Avenida Paulista. Ein intimes Lokal, das Gerichte auf den Tisch bringt, von denen man noch nie gehört, geschweige denn je geschmeckt hat. Es verbindet unsere modernen Gastro-Ansprüche mit der traditionellen brasilianischen Küche, mit Produkten aus dem Amazonas-Gebiet wie Jambu, Tucupi, Maniok und anderen Dingen, von denen wir den Namen längst wieder vergessen haben. Kurz: Ein gewaltiges Gaumenerlebnis!

Montag, 20. Februar 2012

Impodimo Game Lodge, Südafrika

Den Kruger Nationalpark kennt jeder. Aber Madikwe? Das malariafreie Wildreservat, etwas kleiner als der Kanton Jura, liegt nordwestlich von Johannesburg, an der Grenze zu Botswana, und hat sich einen Namen gemacht für luxuriöse Safaris – keines der 31 Resorts in dem Park zählt weniger als vier Sterne. Eine wunderschöne – und ziemlich abenteuerliche! – Herberge ist die Impodimo Game Lodge mit nur acht Suiten-Bungalows: Im Gegensatz zu den anderen Resorts ist sie nicht umgeben von einem Zaun.

Die “Big Five” – also Elefanten, Leoparden, Löwen, Nashörner und Wasserbüffel -, aber auch Impalas, Zebras oder Giraffen spazieren fast täglich im Camp herum und schleichen an der Terrasse der grosszügigen Bungalows vorbei. Die Elefanten schlürfen sogar das Wasser aus dem Swimming Pool! Aber schau selber:

- Ab 364 Franken/Person im DZ inkl. VP und Aktivitäten, buchen beim Südafrika-Spezialisten Knecht Reisen

Sonntag, 19. Februar 2012

Eine Woche Skifahren in den USA – ohne Koffer. Der Gefühlsrapport.

In 99 Prozent der Fälle ist Reisen einfach grossartig. Doch da gibt es dieses eine Prozent, nämlich dann, wenn etwas ziemlich schiefläuft – dann wünscht man sich, man wäre zu Hause geblieben. Etwa, wenn man eine Woche zum Skifahren in die USA fliegt und man seinen Koffer die ganze Woche nicht zu Gesicht bekommt. Da durchlebt man die ganze Bandbreite der Gefühle.

Tag 1: Enttäuschung. Man ist erschöpft von dem Flug, will nur noch ins Bett sinken und hofft, dass am anderen Morgen alles nur ein böser Traum war.

Tag 2: Gleichgültigkeit. Koffer da, Koffer nicht da – who cares? Ich mache gute Miene zum bösen Spiel, halte ein Plädoyer für Zweckoptimismus.

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Mittwoch, 15. Februar 2012

Beste Reise-App: CityMaps2Go

Die beste Reise-App seit langem: CityMaps2Go. Man lädt sich eine Karte runter (auf dem Bild: Johannesburg), braucht dann vor Ort weder WiFi, ja noch nicht einmal ein Telefonnetz – allein mit GPS wird man geortet. Man kann auf der Karte zwar nicht nach Hausnummern suchen (nur nach Strassen und “places of interest”), verloren gingen wir dennoch nicht. Und im Vergleich zu den teuren Navigationsapps (wie jene von TomTom) sind die 1,10 Franken für CityMaps2Go ein Klecks. Für diesen Betrag gibt es aber auch keine Stimme, welche einen durchs Getümmel lotet – das muss schon der Beifahrer tun…!

Montag, 13. Februar 2012

Sailors Thai, The Rocks, Sydney

Der Sailors Thai im Viertel The Rocks, bei der Bucht Sydney Cove, ist definitiv nicht der günstigste Thai, den man finden kann in der Metropole. Dennoch würde ich sofort wieder hingehen – und zwar wegen dem Austernteller. Die Austern kommen hier mit Chili, Koriander, Galangal-Sauce und hauchdünnen frittierten Zwiebeln. Zugegeben, mit Purismus hat das nichts mehr zu tun, der Bretone würde sich wohl angewidert abwenden. Ich hingegen bin dieser Mischung hoffnungslos verfallen…! Here you go, zum Anschauen:

P.S. Im Übrigen war auch der Rest der Speisekarte – wie gesagt, nicht günstig, aber – ein Traum. Das “rich coconut curry” mit Crevetten zum Beispiel: SCHAAARF, aber lecker!