Archiv für die Kategorie ‘Erleben’

Mittwoch, 22. Februar 2012

Impodimo Game Lodge, Südafrika

Den Kruger Nationalpark kennt jeder. Aber Madikwe? Das malariafreie Wildreservat, etwas kleiner als der Kanton Jura, liegt nordwestlich von Johannesburg, an der Grenze zu Botswana, und hat sich einen Namen gemacht für luxuriöse Safaris – keines der 31 Resorts in dem Park zählt weniger als vier Sterne. Eine wunderschöne – und ziemlich abenteuerliche! – Herberge ist die Impodimo Game Lodge mit nur acht Suiten-Bungalows: Im Gegensatz zu den anderen Resorts ist sie nicht umgeben von einem Zaun.

Die “Big Five” – also Elefanten, Leoparden, Löwen, Nashörner und Wasserbüffel -, aber auch Impalas, Zebras oder Giraffen spazieren fast täglich im Camp herum und schleichen an der Terrasse der grosszügigen Bungalows vorbei. Die Elefanten schlürfen sogar das Wasser aus dem Swimming Pool! Aber schau selber:

- Ab 364 Franken/Person im DZ inkl. VP und Aktivitäten, buchen beim Südafrika-Spezialisten Knecht Reisen

Mittwoch, 15. Februar 2012

Beste Reise-App: CityMaps2Go

Die beste Reise-App seit langem: CityMaps2Go. Man lädt sich eine Karte runter (auf dem Bild: Johannesburg), braucht dann vor Ort weder WiFi, ja noch nicht einmal ein Telefonnetz – allein mit GPS wird man geortet. Man kann auf der Karte zwar nicht nach Hausnummern suchen (nur nach Strassen und “places of interest”), verloren gingen wir dennoch nicht. Und im Vergleich zu den teuren Navigationsapps (wie jene von TomTom) sind die 1,10 Franken für CityMaps2Go ein Klecks. Für diesen Betrag gibt es aber auch keine Stimme, welche einen durchs Getümmel lotet – das muss schon der Beifahrer tun…!

Montag, 30. Januar 2012

Drei Dinge, die man in Kapstadt tun muss

Erstens, übernachten Sie im wunderhübschen Guesthouse Cape Standard im ruhigen (und sicheren) Viertel Green Point. Von hier gelangt man zu Fuss ans Meer, zum berühmten neuen Fussball-Stadion oder auch zur Waterfront-Shoppingmall. Das Guesthouse ist gemütlich und entspannt, mit einer kleinen Veranda und sogar einem Pool. Jeden Morgen brutzelt einem James frische Spiegeleier - sowieso sind alle Angestellten superfreundlich.

Zweitens, verschlingen Sie einen dieser fetten Burger in der Royale Eatery an der Long Street im Zentrum Kapstadts. Die Burger-Liste ist unendlich lang (über 50 Gourmet-Burger!) – und schmecken tun sie alle!

Drittens, entspannen Sie sich auf dem historischen Weingut Groot Constantia. Man erreicht es ganz einfach mit einem dieser Hop-on-hop-off-Bussen. Hier schlürft man dann einen erfrischenden Sauvignon Blanc, blickt auf die Weinberge und legt die Beine in die Sonne. Nice!

Freitag, 27. Januar 2012

FESPO 2012, Zürich – ein Gaudi!

It’s Fespo-time! Eigentlich wollte ich dieses Jahr passen und das Feld den sammelwütigen Rentnern überlassen, doch mein Ex-SMS-Nachrichtendienst-Kollege Adrian Haut, der die Medienarbeit für die Fespo macht, hat mich mit der Hoffnung auf einen Mojito geködert (sie war vergebens, so viel vorweg…).

Stattdessen testeten wir die (wirklich bequemen) Sessel von Car Rouge, der zur Eurobus-Flotte gehört, wählten auch gleich unseren Busfahrer des Vertrauens aus, ergatterten uns am Italien-Stand ein paar Salami-Rädli (Verkäufer: “Buono, no?”) und stürmten glückselig das Buffet des deutschen Fremdenverkehrsamtes, wo man uns einen leckeren Rosé-Prosecco servierte und – sehr wichtig – grosszügig nachschenkte:

Anschliessend liess es sich Adrian Haut nicht nehmen, mit dem flauschigen Kapitäns-Teddy zu kuscheln…

…während ich mir einen Gratis-Kaffee brühen liess (Hauptsache gratis):

Wir informierten uns über die neuen Helvetic-Flüge nach Mecklenburg-Vorpommern (wo ich im Sommer hin will), sprangen in einen Pool weisser Bälle, erkämpften uns einen Messe-Rabatt-Gutschein von Tui und eine praktische Umhängetasche von Helvetic Tours (für all die Kataloge)

…und prägten uns ein, welche Stände (im Bild derjenige des Gastlandes Costa Rica) die schönste Pflanzendekoration hatte, die wir am Ende der Fespo – wie das offenbar viele Messebesucher machen – abzustauben gedenken…!

Kurz: Es war ein Gaudi! Die Messe läuft noch bis Sonntagabend, 18 Uhr.

Mittwoch, 11. Januar 2012

Izakaya Shirube, Shimokita, Tokio

Das Shirube im hübschen Viertel Shimokitazawa (zehn Zugminuten von Shinjuku entfernt) ist ein typisches Izakaya, ein japanisches Pub. Unkompliziert, günstig, immer mit viel Alkohol – und daher beliebt bei allen, welche die steife Geziertheit der Kaizeki-Lokale nicht mehr ertragen können. Man wird lauthals begrüsst von jungen Typen in weissen Schürzen, man zieht die Schuhe aus (äääk, Käsefüsse), setzt sich auf den Boden und steckt die Beine in ein Loch unter dem Tisch. Ein Kellner spritzt einem etwas Desinfektionsmittel in die Hände. Wir bestellen die Spezialität: ein Makrelen-Sashimi, das direkt am Tisch – showgerecht – mit einem Bunsenbrenner gegrillt wird. Es folgen unzählige kleine Tellerchen mit in Soja geschmortem Rettich, butterzartem Schweinefleisch und zum Dessert das berühmte Annin-dofu, eine Art Pudding mit Amaretto-Geschmack. I LIKE!

Shirube, Shimokitazawa (hier gehts zur genauen Adresse resp. einer Karte, die genau anzeigt, wo das Izakaya liegt).

Donnerstag, 05. Januar 2012

Marina Bay Sands, Singapur

Das neue Hotel Marina Bay Sands ist fürwahr ein Grund, in Zürich in den A380 zu steigen und nach Singapur zu fliegen. Spektakuläre Sache, überstreut mit viel Vegas-Glitter!! Highlight ist der Infinity-Pool auf dem Dach des Luxushauses, 150 Meter lang, 200 Meter über Boden – der grösste Pool auf dieser Höhe! Und der Spass ist durchaus bezahlbar: Ein DZ (die übrigens riesig sind und entweder auf die Skyline oder auf die Strasse von Malakka blicken) gibts ab 250 Franken, je nach Saison.

Samstag, 24. Dezember 2011

Merry Xmas! Buon Natale!

Ein Weihnachtsbaum, wie er sein muss! Gesehen in Singapur.

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Ein Wochenende in Pontresina

Jeeeehh, Pontresina! Jeeeehh, Berge! Jeeeeh, Schnee! Nur mit der Sonne haperte es ein bisschen…! Egal.

Wir stiegen stilgerecht im Hotel Saratz ab, eine schöne 4-Sterne-Unterkunft, welche die alten Gemäuer von 1875 elegant mit dem 21. Jahrhundert verbindet. In den Gängen schwebt genau die richtige Prise Vergangenheit, die man sich in einem traditionellen Kurort im Oberengadin wünscht.

Meine vier Highlights des Wochenendes:

1. Die Anreise. Mit der Rhätischen Bahn fährt man ab Tiefencastel auf der herrlichen Unesco-Welterbestrecke Albula/Bernina. Über unzählige Brücken und Landwasserviadukte und durch unheimliche Kehrtunnels – ein Erlebnis! Und die richtige Einstimmung für das Wochenende in Pontresina.

2. Die Sicht aus unserem Hotelzimmer auf die Berge. Pas mal, nicht? (Übrigens, auch die SP-Politikerin Jacqueline Fehr verfiel am vergangenen Wochenende dem Saratz – kein Gerücht, mit eigenen Augen gesehen, ich schwör!)

3. Der Ruheraum in der Spa-Anlage. Nachdem man nach dem Skitag seine durchfrorenen Glieder im (sehr schönen) Hamam ausgiebig aufgeheizt und mittels Heiss-Kalt-Bädern den Kreislauf aktiviert hat, ruht man sich auf den Liegestühlen aus, schmökert in einem der vielen Magazine, blickt auf die verschneiten Berge und nickt langsam weg…

4. Das Beste kommt zum Schluss! Mein absoluter Höhepunkt war die Gourmet-Küche von Valère Braun, einem fröhlichen Elsässer, serviert im wunderschönen Belle-Epoque-Restaurant (auch dieses mit Blick auf die Berge, aber nach 17 Uhr ist da leider nur die pechschwarze Nacht…). Valère Braun15 Gault Millau Punkte – verzückte mit einer überraschend leichten französischen Küche. Ganz gross: Das Jakobsmuscheln-Carpaccio auf einem Blumenkohlschaum. Aber auch das Dessert, ein Gedicht: ein Rotwein-Glacé kombiniert mit einem Champagner-Mousse – nicht zu süss, nicht zu schwer und deshalb genau richtig. We will be back, Valère!

Hotel Saratz, Via Da la Staziun 2, 7504 Pontresina, Tel. 081 839 40 00, www.saratz.ch, DZ (mit gigantischem Frühstücksbuffet) ab 280 Fr.

Mittwoch, 14. Dezember 2011

Drei Dinge, die man in Nouméa, Neukaledonien, tun muss

Neukaledonien, der absolute Südsee-Traum – und nur zweieinhalb Flugstunden von Sydney entfernt. Also ziemlich viel näher als zum Beispiel Tahiti (das übrigens denselben Sonderstatus hat wie Neukaledonien, beide Inseln gehören noch zu Frankreich – 2014 soll über die definitive Unabhängigkeit entschieden werden…). Aber genug der Politik, hier drei Dinge, die man in der Haupstadt Nouméa tun muss:

Erstens, schlafen Sie im brandneuen Hotel Royal Tera. Die Zimmer sind riesig, die Preise (wir haben 250 Franken bezahlt pro Nacht) für das ziemlich teure Neukaledonien sogar ziemlich vernünftig. Die Zimmer haben einen grossen Wohnbereich mit einer modernen Küche (ja, man braucht sie, denn in Nouméa dominiert die französische Küche, von der ich nicht immer ein Fan bin…).

Zweitens, kitesurfen Sie (gibt es dieses Verb überhaupt?)! Oder schauen Sie zumindest zu! Der Wind weht heftig am Strand gleich neben dem Royal Tera Hotel. Als wir vor Ort waren, fand am Pointe Magnin sogar das Finale der Kitesurf Pro 2011 statt (quasi die WM, wenn ich das richtig kapiert habe). Ein Wahnsinns-Spektakel! (Übrigens, all das Seegras fand sich nur an diesem kleinen Abschnitt, gleich nebenan ist weisser Sand und klares Wasser!)

Drittens, geniessen Sie die französische Version von la dolce vita. Nouméa bietet die schönsten, romantischsten, farbigsten Sonnenuntergänge! Und falls Ihnen das zu langweilig sein sollte, können Sie immer noch auf der kleinen Île aux Canards, die man mit dem Taxiboot in zehn Minuten vom Hotel aus erreicht, einem speziellen Unterwasser-Pfad entlang schnorcheln. Die ganze Pracht der Unterwasserwelt!

Mittwoch, 07. Dezember 2011

Rigutto testet – endlich – den A380!

Schon soooo lange wollte ich mal mit dem A380 fliegen, diesem Monsterteil von Flugzeug, das damals, als es in Zürich landete, von zigtausenden Schaulustigen bewundert wurde. Nun, endlich! Ich flog die Strecke Singapur-Zürich, in der Business Class im Oberdeck. Und zwar mit Singapore Airlines, die mich in Sachen Top-Service und Top-Essen einmal mehr nicht enttäuscht haben. Hier vier Dinge, die mir am A380 aufgefallen sind:

1. Der Sitz. Er ist so was von breit, dass ein Rigutto-Fudi zweimal drauf platz hat. Locker! Der Sessel ist dermassen breit, dass man sogar ein Extra-Armkissen (siehe rechts) braucht, weil die eigentliche Lehne zu weit entfernt ist!

2. Der “Do not disturb”-Knopf. Für ungestörtes Schlafen. Wie im Hotel. Nice!

3. Das Spiegelchen für die Dame von Welt. 

4. Der Cappuccino zum Frühstück. Mehr Luxus up in the air geht nicht mehr.