Archiv für die Kategorie ‘Erleben’

Sonntag, 01. April 2012

Hauptsache, die Laune stimmt!

Neulich, in Bangkok, buchte ich eine geführte Velotour (jaja, darüber habe ich eben erst gebloggt – lies trotzdem weiter…!) Sie führte durch den «Dschungel Bangkoks», so das Versprechen, das gleich zweifach eingelöst wurde: Zuerst radelte man durch engste Gassen, den Leuten durch die Küche, danach setzte man über den Chao-Phraya-Fluss und landete im echten, grünen, üppigen Dschungel. Es war heiss. Anstrengend. Toll!

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Mittwoch, 28. März 2012

Banespa-Gebäude, São Paulo

São Paulo ist keine liebliche Person. Sie ist laut, dreckig, ziemlich geladen und teilweise auch ziemlich ungehobelt. Und: In São Paulo ist es schlicht nicht möglich ist, sich in dem üblichen touristischen Wattekokon zu bewegen. Wir haben nicht einmal einen dieser roten Sightseeing-Doppeldeckerbusse gesehen (obwohl ich die ansonsten, ich gebe es zu, äusserst gern mag)! Auch auf dem Banespa-Gebäude (Eintritt gratis), von dem man den beinahe unendlichen, grauen Teppich aus Hochhäusern überblickt, waren wir die einzigen Touristen. Neben vier Geschäftsleuten.

Montag, 26. März 2012

Velotour durch den Bangkok Jungle

In Bangkok fuhren wir Velo. Durch den Dschungel. Die geführte Bangkok Jungle Velotour wurde gleich zweifach interpretiert: Einmal kurvt man durch engste Gassen, fährt den Leuten praktisch durch das Wohnzimmer, trägt das Velo über lottrige Holzbrücken, während einem die Menschen “Farang, farang!” nachrufen.

Danach setzt man über den Chao Phraya Fluss – und landet im grünen Dschungel. Eine Wasserlandschaft, man fährt auf schmalen Stegen, vorbei an grossen goldenen Buddhas, winzigen Holzhäusern und Menschen in Hängematten. Nur die Skyline in der Ferne – darunter die goldene Kuppel des Lebua Towers – verweist auf die Zivilisation. Tolle Sache!


SpiceRoads Cycle Tours, www.spiceroads.com: Jungle Tour, ca. 4 Stunden, 1000 Baht (= ca. 30 Fr.)

Mittwoch, 21. März 2012

Rapsodia, Palermo, Buenos Aires

Der Kleiderladen Rapsodia im Viertel Palermo Viejo (eigentlich eine Kette, die auf die ganze Stadt verteilt ist) vereint alle Eigenschaften von Buenos Aires: Schönheit, Sinnlichkeit, Entspanntheit, aber auch Ineffizienz (wer zahlen will, muss geduldig sein). Man findet tolle Accessoires, aber auch wunderschöne, tragbare Every-day-Sommerkleider (danke fürs Überreden, Ornella Cacace!)

Rapsodia, Honduras 4872, Palermo Viejo, Buenos Aires

Sonntag, 18. März 2012

FKK-Terror in den Dünen

In Maspalomas auf Gran Canaria gibt es diese wunderbaren Sanddünen. Sechs Kilometer lang, zwei Kilometer breit. Vom Strand stapft man direkt in die Mini-Sahara, fühlt sich wie in tausendundeiner Nacht. Que lindo! Die Dünen von Maspalomas zählen zu den grössten Sehenswürdigkeiten der Insel, sie sind Sinnbild für die Extreme auf diesem Miniaturkontinent. Eine Wanderung durch die exotische Gegend ist – das sagt jeder Reiseführer – ein Muss.

Da fand ich es doch bemerkenswert, dass uns in dieser Sehenswürdigkeit hinter jedem Sandhügel ein nackter Hintern entgegenlachte. Das viel zitierte Must-see? Bereits am Strand begegnet man den Blüttlern – aber dort ist es eine klar deklarierte FKK-Zone, die man meiden kann (allerdings läuft man beim Strandspaziergang von Maspalomas nach Playa del Inglés unweigerlich durch die Volleyball spielenden Nudisten hindurch – ein herrliches Bild).

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Mittwoch, 14. März 2012

Gesehen in Cuernavaca, Mexico

Im Jardín Borda in Cuernavaca, dem hübschen Wochenendziel der reichen Einwohner von Mexico City, stehen diese Catrinas. Rigutto in 100 Jahren? You bet!

Mittwoch, 07. März 2012

Meine fünf liebsten Orte mit Aussicht

1. Hotel Unique, São Paulo:

2. Aqua im One Peking Road, Kowloon, Hongkong:

3. 230 Fifth, New York:

4. Marina Bay Sands, Singapur:

5. The Dome, Mumbai:

Montag, 27. Februar 2012

Ein Wochenende in Spiez

Kürzlich war ich im 4-Sterne-Superior-Hotel Eden in Spiez. Von aussen eher unscheinbar, öffnet sich einem im Innern eine charmante, unaufgeregte Wohlfühlwelt mit gemütlicher Bibliothek, einer Bar mit Pianistin, einem Belle-Epoque-Restaurant und einem kleinen, aber feinen Spa. Da ist keine gestelzte Atmosphäre und Krawatten-Zwang, stattdessen gilt das Motto: Come as you are. Der Blick aus dem Zimmer auf das Schloss Spiez und den Thunersee ist genial (wegen Nebels hier “nur” der Blick ins Zimmer):

Besonders angetan waren wir von Frau Fasels Kosmetikbehandlungen: eine astreine Pediküre mit Opi-Lack sowie ein wunderbar entspannendes Facial:

Abends schlemmt man sich durch das Gourmet-Menü: zartes Hirschmedaillons, ein Weisswein-Süppchen oder – im Bild – eine gebrannte Crème und ein Caramel-Glacé:

Die Gegend um Spiez ist urromantisch – sogar bei nebligem Winterwetter! Wir spazierten dem Spiezer Rundwanderweg entlang, wobei man direkt vom Hotel Eden starten kann. Man läuft dem Ufer entlang bis Faulensee, sticht dann in die Höhe und zieht einen grossen Bogen über Hondrich und Spiezwiler, bis man schliesslich durch Reben wieder beim Hotel Eden landet. 14 Kilometer – danach ist man bereit für das nächste Gourmet-Essen…!

Hotel Eden Spiez,  Seestrasse 58, 3700 Spiez, Tel. 033 655 99 00, www.eden-spiez.ch

Sonntag, 26. Februar 2012

Johannesburg calling!

Heute in der SonntagsZeitung: “Aufbruch aus der Anarchie” – meine Reportage über Johannesburg aka Joburg aka Jozi! BIG LOVE!

Freitag, 24. Februar 2012

Tokio in der aktuellen “annabelle”

Soeben ist meine Reise-Reportage über Tokio in der “annabelle” erschienen – coole Sache!

Hier noch ein kleines Süpplement: ein Foto aus einem dieser Automaten in Tokio, wo man sich zu zweit in die grosse Kabine stellt. Der Automat gibt dann unzählige Posen vor, die man nachahmen muss, sei es der Kapitänsgruss oder eine nachdenkliche Ich-halte-mir-die-Hand-ans-Kinn-Pose. Automatisch werden die Augen vergrössert, der Teint geglättet, die Lippen glänzend gemacht. Damit nicht genug: Anschliessend zeichnet man am Computer Herzchen und Blümchen auf die Fotos – ein Gaudi!

Hier nochmals meine liebsten Tipps aufgelistet:

Essen/Trinken:

- Sora-Noniwa, 4-17 Sakuragaoko-cho, Shibuya: Tofu-Freunde finden hier das Paradies auf Erden.
- Canal Café, Kagurazaka (Iidibashi-Station, gleich beim U-Bahn-Ausgang B2A): Wer hätte gedacht, dass Tokyo ein Fluss-Café besitzt! Kleine Boote liegen vertäut am Ufer, Krapfen stecken ihre Mäuler aus dem Wasser.
Shirube Izakaya, 2-18-2: Gutes Pub in Shimokitazawa.
- Shot Bar Zoetrope, 3. Stock, Gaia Building #4, 7-10-14 Nishi Shinjuku: Whisky und Stummfilme.
- Bear Pond Espresso, 2-36-12: Cooles Café in Shimokita.

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