Die Paulistanos, ein sympathisches Völkchen!
Archiv für die Kategorie ‘Südamerika’
Gesehen in São Paulo
Swiss Media Award für “¡Un beso, Baires!”
Grandiose News! Für meine Buenos-Aires-Reportage, die am 29. September 2011 in der annabelle erschienen ist, habe ich bei den SWISS Media Awards den ausserordentlichen 2. Platz in der Kategorie Reisen gewonnen. Jeeeeehhh!! Zur Belohnung darf ich mit Kuoni resp. Edelweiss Air einen schönen Flug machen! MUCHISIMAS GRACIAS!!
Ich zitiere aus der Laudatio:
“Mit einer ausserordentlichen Auszeichnung an die Zweitplatzierte will die Jury ihre besondere Anerkennung für die hohe Qualität der Artikel ausdrücken. Stefanie Rigutto ist mit ihrer Stadtreportage über Buenos Aires ein kleines Meisterwerk gelungen. „¡Un beso, Baires!“ ist herausragend und mit journalistischer Hochleistung geschrieben. Menschen und Orte der argentinischen Metropole werden authentisch porträtiert; Mentalität und Erlebnisse gefühlvoll wiedergegeben. Als Leser möchte man am Liebsten die Koffer packen und zur argentinischen Metropole aufbrechen.”
Und was noch viel besser ist: annabelle-Kollege Frank Heer hat den ersten Platz gewonnen mit seiner Reportage über den Skiort Telluride in Colorado! annabelle rocks!
Cebichería La Mar, Lima, Peru
Lima, die Hauptstadt Perus, wird wohl nie meine Lieblingsstadt werden. An den täglichen Pisco Sour jedoch könnte ich mich gewöhnen. Ebenso an die Ceviche, von der ich gar nicht genug kriegen konnte! Mit Abstand die besten Ceviches haben wir in der Schickimicki-Cevicheria La Mar gegessen. Ein hübsches, luftiges Lokal, stets gut besucht von den Schönen und Reichen der Stadt. Auch um drei Uhr nachmittags, an einem normalen Montag, ist das Lokal rappelvoll.

Eine Überraschung war für mich die “causa limeña” (siehe Foto), ein typisch-peruanisches Kartoffelgericht, hier als Vorspeise, gefüllt mit Eiern, Poulet und tausend anderen leckeren Dingen!
Standesgemäss trinkt man dazu - eben – einen Pisco Sour oder eine violette erfrischende Chicha Morada, ein nicht-alkoholisches Getränk auf der Basis von Lila-Mais (maíz morado).

Cebichería La Mar, Avenida La Mar 770, Miraflores, Lima, Peru
Heisse Füsse mit “Guantanamera”
Heute ist es in Zürich – um 16.36 Uhr – so kalt und dunkel wie um Mitternacht. HORROR! Da braucht man wenigstens heisse kubanische Füsse (gracias, Celia Cruz, la reina de la salsa):
Manà: “El rey Tiburón” – ab an die Wärme!
Zürich, Regen, 8 Grad! Grrrr! Da träume ich mich an die Wärme von Mexiko! Mit Manàs “El rey Tiburón” (auch wenn der Text etwas blutrünstig ist, Tiburón=Haifisch). “Soy el rey de la mar Tiburón, el que te come a besos, pero yo soy el rey del mar Tiburón, el que te come mi amor“):
La Habana, te extraño!
Und wenn ich diesen Reggaeton-Song höre, zieht es mich zurück nach La Habana, Cuba:
Die gefährlichsten Städte der Welt
Eben habe ich auf 20min.ch eine Liste mit den zehn gefährlichsten Städten der Welt entdeckt. “Von diesen Orten sollten sich Touristen und andere Reisewillige lieber fernhalten“, heisst es.
Signora Rigutto war nur in zwei Städten dieser Liste – dafür in der Nummer 1 (Caracas – weltweit die höchste Mord- und Kriminalitätsrate) und der Nummer 2 (Ciudad Juárez). Na, bravo, da wären sogar Bagdad und Mogadischu noch sicherer gewesen!
Buenos Aires: Das Dossier mit allen Tipps
Wie in den Reise-News der aktuellen annabelle angekündigt, hier mein Dossier zu Buenos Aires, eine meiner absoluten Lieblingsstädte. Vorab aber noch zwei Stars der Stadt, vereint auf einem Kühlschrank: Pritty, diese zuckersüsse Limonade, und Martin Palermo, einer der grössten Spieler der Boca Juniors:

Zur Einstimmung: Eines der schönsten Liebeslieder der Welt, “El día que me quieras” von Carlos Gardel.
Günstig schlafen: Recoleta Hostel im schicken gleichnamigen Viertel.
Nicht so günstig schlafen: Aura Suites Boutique Hotel im Ausgangsviertel Palermo.
Anschauen: Ein Spiel der Boca Juniors – unvergesslich!
Ausspannen: Bädelen in Punta Carrasco.
Essen: Probieren Sie den Caramelo im Il Ballo del Mattone in Palermo.
Trinken: Setzen Sie sich auf die Dachterrasse der neuen Fundación Proa im Viertel La Boca und trinken Sie eine Lagrima (Espresso mit einer “Träne” Milch).
Kleiner Ausflug: Velotour durch die Reserva Ecológica.
Grosser Ausflug: Flug zu den Cataratas del Iguazú, den spektakulären Wasserfällen.
Zum Ausklang: Lesen Sie Mafalda, köstliche Weisheiten eines kleinen Comicmädchens!
Boca Juniors, Buenos Aires
Ein absolutes MUSS für jeden Buenos-Aires-Reisenden ist ein Spiel der Boca Juniors, dem Club, der Maradona gross gemacht hat. Im Idealfall erwischt man ein Spiel in der Bombonera, der sog. Pralinenschachtel, dem Heimstadion der Mannschaft. Wir waren im Stadion der gegnerischen Mannschaft Racing – es war nicht minder ein Erlebnis.
Vielleicht muss ich vorausschicken, dass mich Fussball wirklich nicht interessiert. Und aufs Spielfeld habe ich während der ganzen 90 Minuten auch nicht oft geschaut. Stattdessen auf den Fancorner der Boca Juniors – 5000 Muchachos, ausser Rand und Band. Drei Stunden lang haben sie NONSTOP die schönsten Lieder (“Boca Juniors, querido…”) gesungen, immer wieder neue, egal, was gerade auf dem Platz abging. Gegen die Boca-Fans ist die Muttenzerkurve der reinste Kindergarten. Wenn sie auf und ab wippten, wippte das Stadion mit. Sie gelten als die treusten, aber auch die gewalttätigsten Fans Südamerikas. “Nunca hicimos amistades”, stand auf ihren Plakaten. Wir haben nichts davon gemerkt – aber wir sassen ja auch nicht in ihrem Ecken…!
Tickets bucht man zum Beispiel bei Juancho Futbol, www.juanchofutbol.com.ar












