Archiv für die Kategorie ‘All time favourites’

Mittwoch, 22. Februar 2012

Impodimo Game Lodge, Südafrika

Den Kruger Nationalpark kennt jeder. Aber Madikwe? Das malariafreie Wildreservat, etwas kleiner als der Kanton Jura, liegt nordwestlich von Johannesburg, an der Grenze zu Botswana, und hat sich einen Namen gemacht für luxuriöse Safaris – keines der 31 Resorts in dem Park zählt weniger als vier Sterne. Eine wunderschöne – und ziemlich abenteuerliche! – Herberge ist die Impodimo Game Lodge mit nur acht Suiten-Bungalows: Im Gegensatz zu den anderen Resorts ist sie nicht umgeben von einem Zaun.

Die “Big Five” – also Elefanten, Leoparden, Löwen, Nashörner und Wasserbüffel -, aber auch Impalas, Zebras oder Giraffen spazieren fast täglich im Camp herum und schleichen an der Terrasse der grosszügigen Bungalows vorbei. Die Elefanten schlürfen sogar das Wasser aus dem Swimming Pool! Aber schau selber:

- Ab 364 Franken/Person im DZ inkl. VP und Aktivitäten, buchen beim Südafrika-Spezialisten Knecht Reisen

Montag, 20. Februar 2012

Dreimal schlemmen in São Paulo

São Paulo ist eine absolute Schlemmerstadt! Für eine gute Pizza (gut für südamerikanische Massstäbe…;-)) empfehle ich das verwinkelte Lokal Santa Pizza im trendigen Viertel Vila Madalena. Überall brennen Kerzen, überall öffnet sich ein neuer Raum – es ist so richtig kitschig-romantisch. Aber die Pizza mit schrägen Kombinationen (Ananas-Gorgonzola, zum Beispiel) schmeckt.

Wer das Spektakuläre sucht, sollte im Hotel Unique vorbei schauen (als wir dort waren, döste übrigens gerade Britney Spears in einem der Zimmer…). Auf dem Dach des superteuren Luxushotels, das aussieht wie ein riesiges Schiff mit vielen Bullaugen, kühlt man die heissen Füsse im Pool, erhält das Bohemia-Bier in einem eigenen Kühlkübelchen und isst ein brasilianisches Steak oder hausgemachte Gnocchi an einer Spinat-Champagner-Rahm-Sauce mit einem pochierten Ei. Schick, edel, teuer!

Mein absoluter Favorit jedoch ist das  Tordesilhas in der Nähe der berühmten Avenida Paulista. Ein intimes Lokal, das Gerichte auf den Tisch bringt, von denen man noch nie gehört, geschweige denn je geschmeckt hat. Es verbindet unsere modernen Gastro-Ansprüche mit der traditionellen brasilianischen Küche, mit Produkten aus dem Amazonas-Gebiet wie Jambu, Tucupi, Maniok und anderen Dingen, von denen wir den Namen längst wieder vergessen haben. Kurz: Ein gewaltiges Gaumenerlebnis!

Mittwoch, 15. Februar 2012

Beste Reise-App: CityMaps2Go

Die beste Reise-App seit langem: CityMaps2Go. Man lädt sich eine Karte runter (auf dem Bild: Johannesburg), braucht dann vor Ort weder WiFi, ja noch nicht einmal ein Telefonnetz – allein mit GPS wird man geortet. Man kann auf der Karte zwar nicht nach Hausnummern suchen (nur nach Strassen und “places of interest”), verloren gingen wir dennoch nicht. Und im Vergleich zu den teuren Navigationsapps (wie jene von TomTom) sind die 1,10 Franken für CityMaps2Go ein Klecks. Für diesen Betrag gibt es aber auch keine Stimme, welche einen durchs Getümmel lotet – das muss schon der Beifahrer tun…!

Donnerstag, 19. Januar 2012

Swiss Media Award für “¡Un beso, Baires!”

Grandiose News! Für meine Buenos-Aires-Reportage, die am 29. September 2011 in der annabelle erschienen ist, habe ich bei den SWISS Media Awards den ausserordentlichen 2. Platz in der Kategorie Reisen gewonnen. Jeeeeehhh!! Zur Belohnung darf ich mit Kuoni resp. Edelweiss Air einen schönen Flug machen! MUCHISIMAS GRACIAS!!

Ich zitiere aus der Laudatio:

“Mit einer ausserordentlichen Auszeichnung an die Zweitplatzierte will die Jury ihre besondere Anerkennung für die hohe Qualität der Artikel ausdrücken. Stefanie Rigutto ist mit ihrer Stadtreportage über Buenos Aires ein kleines Meisterwerk gelungen. „¡Un beso, Baires!“ ist herausragend und mit journalistischer Hochleistung geschrieben. Menschen und Orte der argentinischen Metropole werden authentisch porträtiert; Mentalität und Erlebnisse gefühlvoll wiedergegeben. Als Leser möchte man am Liebsten die Koffer packen und zur argentinischen Metropole aufbrechen.”

Und was noch viel besser ist: annabelle-Kollege Frank Heer hat den ersten Platz gewonnen mit seiner Reportage über den Skiort Telluride in Colorado! annabelle rocks!

Donnerstag, 05. Januar 2012

Marina Bay Sands, Singapur

Das neue Hotel Marina Bay Sands ist fürwahr ein Grund, in Zürich in den A380 zu steigen und nach Singapur zu fliegen. Spektakuläre Sache, überstreut mit viel Vegas-Glitter!! Highlight ist der Infinity-Pool auf dem Dach des Luxushauses, 150 Meter lang, 200 Meter über Boden – der grösste Pool auf dieser Höhe! Und der Spass ist durchaus bezahlbar: Ein DZ (die übrigens riesig sind und entweder auf die Skyline oder auf die Strasse von Malakka blicken) gibts ab 250 Franken, je nach Saison.

Donnerstag, 29. Dezember 2011

Mein Reisejahr 2011 – die Liste

Zum Jahresende habe ich erneut eine Liste verfasst. Dieses Mal: Wo ich 2011 überall war. Jeeeehhh! Aufgenommen wurden – wie vergangenes Jahr – nur Orte, wo ich mindestens eine Nacht verbracht habe (also nicht nur ein paar Stündchen auf dem Liegestuhl gesessen habe). 62 Destinationen sind so zusammen gekommen, verteilt auf alle fünf Kontinente…! Ay, caramba! HAPPY NEW YEAR!

Berlin, Deutschland
Besançon, Frankreich
Broome, West-Australien
Buenos Aires, Argentinien
Canal de la Marne, Frankreich
Cape Range National Park, West-Australien
Chalki, Griechenland
Cuasso al Monte, Italien
Cusco, Peru
Cottonwood, Arizona, USA
Davos
, Schweiz
Eglisau, Schweiz
Elm, Schweiz
Exmouth, West-Australien
Florenz, Italien
Frauenfeld, Schweiz
Fresno
, Kalifornien, USA
Gondo, Schweiz
Gotthard-Pass, Schweiz
Greve in Chianti, Italien
Gruyère, Schweiz
Gstaad, Schweiz
Kaluga, Russland
Kandersteg
, Schweiz
Kangaroo Island, Australien
Kapstadt, Südafrika
Kleinwalsertal, Österreich
Kos, Griechenland
Kratie, Laos
Lima
, Peru
Lenzerheide, Schweiz
London, England
Los Angeles, USA
Madiswil, Schweiz
Marseille, Frankreich
Martigny, Schweiz
Montefalco, Italien
Nouméa, Neu-Kaledonien
Pakse, Kambodscha
Peñafiel
, Spanien
Perth
, West-Australien
Phnom Penh, Kambodscha
Playa d’en Bossa, Ibiza
Pontresina, Schweiz
Port-Lesney, Frankreich
Quintanilla de Onésimo, Spanien
Rhodos, Griechenland
Rom, Italien
São Paulo, Brasilien
Scuol, Schweiz
Siem Reap/Angkor Wat, Kambodscha
Siena, Italien
Sierre, Schweiz
Singapur
Sydney
, Australien
Tarussa, Russland
Tokio, Japan
Tombstone, Arizona, USA
Tucson, ArizonaUSA
Vientiane, Laos
Weggis, Schweiz
Zürich, Schweiz

Hier gehts zu meinem Reisejahr 2010!

Dienstag, 27. Dezember 2011

Alibi Room (aka Kogi BBQ Truck settled), Los Angeles

Vom Kogi BBQ Truck in Los Angeles habe ich bereits geschwärmt. Das Problem ist nur: Man muss seine Location auf der Website abklären, ihm dann nachfahren, ihn suchen und dann auch noch Schlange stehen, bis man die koreanischen Wahnsinns-Tacos endlich verdrücken kann. Daher haben die Macher nun den Alibi Room lanciert: Das Lokal liegt im Viertel Culver City und serviert die genau gleichen, superleckeren Tacos (ich empfehle die Combo “short rib, spicy pork & bbq chicken”). Im unkomplizierten Restaurant mit der grossen Bar ist es stockfinster (siehe Bild), dennoch verliess ich den Alibi Room mit einem glücklichen breiten Grinsen auf dem Gesicht. Ideal übrigens auch vor dem Rückflug, der Flughafen LAX liegt gleich in der Nähe!

Alibi Room, 12236 Washington Blvd, Culver City, Los Angeles, Kogi Korean BBQ hours: 18 Uhr bis Mitternacht, Montag bis Samstag

Mittwoch, 14. Dezember 2011

Drei Dinge, die man in Nouméa, Neukaledonien, tun muss

Neukaledonien, der absolute Südsee-Traum – und nur zweieinhalb Flugstunden von Sydney entfernt. Also ziemlich viel näher als zum Beispiel Tahiti (das übrigens denselben Sonderstatus hat wie Neukaledonien, beide Inseln gehören noch zu Frankreich – 2014 soll über die definitive Unabhängigkeit entschieden werden…). Aber genug der Politik, hier drei Dinge, die man in der Haupstadt Nouméa tun muss:

Erstens, schlafen Sie im brandneuen Hotel Royal Tera. Die Zimmer sind riesig, die Preise (wir haben 250 Franken bezahlt pro Nacht) für das ziemlich teure Neukaledonien sogar ziemlich vernünftig. Die Zimmer haben einen grossen Wohnbereich mit einer modernen Küche (ja, man braucht sie, denn in Nouméa dominiert die französische Küche, von der ich nicht immer ein Fan bin…).

Zweitens, kitesurfen Sie (gibt es dieses Verb überhaupt?)! Oder schauen Sie zumindest zu! Der Wind weht heftig am Strand gleich neben dem Royal Tera Hotel. Als wir vor Ort waren, fand am Pointe Magnin sogar das Finale der Kitesurf Pro 2011 statt (quasi die WM, wenn ich das richtig kapiert habe). Ein Wahnsinns-Spektakel! (Übrigens, all das Seegras fand sich nur an diesem kleinen Abschnitt, gleich nebenan ist weisser Sand und klares Wasser!)

Drittens, geniessen Sie die französische Version von la dolce vita. Nouméa bietet die schönsten, romantischsten, farbigsten Sonnenuntergänge! Und falls Ihnen das zu langweilig sein sollte, können Sie immer noch auf der kleinen Île aux Canards, die man mit dem Taxiboot in zehn Minuten vom Hotel aus erreicht, einem speziellen Unterwasser-Pfad entlang schnorcheln. Die ganze Pracht der Unterwasserwelt!

Mittwoch, 07. Dezember 2011

Rigutto testet – endlich – den A380!

Schon soooo lange wollte ich mal mit dem A380 fliegen, diesem Monsterteil von Flugzeug, das damals, als es in Zürich landete, von zigtausenden Schaulustigen bewundert wurde. Nun, endlich! Ich flog die Strecke Singapur-Zürich, in der Business Class im Oberdeck. Und zwar mit Singapore Airlines, die mich in Sachen Top-Service und Top-Essen einmal mehr nicht enttäuscht haben. Hier vier Dinge, die mir am A380 aufgefallen sind:

1. Der Sitz. Er ist so was von breit, dass ein Rigutto-Fudi zweimal drauf platz hat. Locker! Der Sessel ist dermassen breit, dass man sogar ein Extra-Armkissen (siehe rechts) braucht, weil die eigentliche Lehne zu weit entfernt ist!

2. Der “Do not disturb”-Knopf. Für ungestörtes Schlafen. Wie im Hotel. Nice!

3. Das Spiegelchen für die Dame von Welt. 

4. Der Cappuccino zum Frühstück. Mehr Luxus up in the air geht nicht mehr.

Mittwoch, 23. November 2011

In-n-Out Burger, Kalifornien

Der In-n-Out Burger ist eine Fastfood-Institution des Südwesten Amerikas – für einen solchen Burger würden sie an der Ostküste töten (trotz Shake Shack). Er wurde sogar im Film “The Big Lebowski” verewigt (“It’s near the In-n-Out Burger.” – “Those are good burgers, Walter!” – “Shut the fuck up, Donny!”). Die erste Filiale wurde 1948 eröffnet, nun gibt es neun Stück in Los Angeles, über 240 im ganzen Südwesten der USA. Es sieht in jeder Filiale genau gleich aus, sie sind auch immer genau gleich gross und identisch aufgebaut. In der offenen Küche brutzeln etwa zehn Personen, der Geruch von gebratenen Zwiebeln weht verführerisch über den Parkplatz, auf dem sowohl Mercedes Cabriolets als auch ein Ambulanz-Wagen stehen.

“Quality you can taste” leuchtet in altmodischen Lettern über dem weissen Tresen. Das Fleisch, darauf legt das Unternehmen wert, wird nie tiefgefroren. Die Brötchen werden ohne Konservierungsstoffe hergestellt, die Fritten in Cholestorolfreiem Öl frittiert. Fastfood in Olympia-Format! Bestellen Sie einen “Double-Double Animal Style” - der Himmel wartet.

Watch out for this sign! Der gelbe Pfeil führt zum Burger!