24. August 2011 | Stefanie Rigutto

Mit der 2CV nach Franche-Comté

Am Wochenende durfte ich die 2CV des französischen Tourismusbüros ausleihen, der Sponsor meines Blogs (ein euphorisches Mercibeaucoup an dieser Stelle). Die einzige Bedingung: Ich musste nach Frankreich fahren. Pas de problème! Da ich das Elsass schon zur Genüge kenne, entschied ich mich für eine mir völlig neue Gegend: Franche-Comté. Noch nie davon gehört…! Dabei grenzt die Region an den Jura und ist eine herrlich grüne, ländliche Gegend mit vielen kleinen Dörfern.

Unser erster Stopp war das Chateau de Germingney im hübschen Käffchen Port-Lesney. Eine wunderschöne Unterkunft, die übrigens zur Vereinigung Relais & Chateaux gehört, mit einem riesengrossen Park und einem tollen Naturpool. Unser Dinner war sehr französisch mit Foie gras und allem, was dazu gehört. Und den Preis fand ich schwer okay: Für 395 Euro übernachten zwei Personen inkl. (ebenfalls leckerem) Frühstück, dem 5-Gang-Nachtessen und einer halben Flasche Champagner (Package Val d’Amour). Mit dem günstigen Euro-Kurs schon fast ein Schnäppchen!

Die knallgrüne 2CV erinnerte uns zwar (optisch) mehr an eine Schildkröte oder einen Grasfrosch denn an eine Ente. Dennoch war die Fahrt eine lustige Sache: Die Maschine röhrte unter dem Hintern wie ein Rasenmäher, liess uns aber (mit einer Ausnahme) nie im Stich. Es ist ein völlig entspanntes Fahren, man wird konstant überholt, während man sich dank rollbarem Cabrioletdach dem stilvollen Bräunen hingibt. Voilà:

Unser zweiter Halt war Besançon, eines der wichtigeren Städtchen der Gegend – und eine echte Entdeckung! Mir persönlich gefiel Besançon viel besser als etwa Colmar, besonders die massiven Steinhäuser haben es mir angetan. Zudem ist es viel weniger touristisch. Über der Stadt thront die Zitadelle, eine ehemalige Festung, eine grosse, ziemlich beeindruckende Anlage, von der man einen tollen Blick auf die Stadt und den Doubs hat, der sie liebevoll umarmt.

Natürlich haben wir auch in Besançon würdig geschlemmt, und zwar im Barthod, das zugleich Weinhandlung und Delikatessenladen ist. Hier gabs frischen Fisch in einer cremigen Bananen-Curry-Sauce und zum Dessert (siehe Bild) den für die Gegend typischen Fromage blanc mit Früchte-Coulis (Achtung: kein Käse, sondern Quark!).

In Besançon kann ich übrigens das (moderne) Hotel de Paris mitten in der Fussgängerzone empfehlen, DZ ab 75 Euro.

3 Antworten zu “Mit der 2CV nach Franche-Comté”

  1. Mirjam sagt:

    Liebe Stefanie

    Als regelmässige Leserin deines Blogs möchte ich Dir ein neues Reiseblog-Baby vorstellen. Ich würde mich freuen, wenn Du auf unserem Blog vorbeischauen würdest. :)

    Liebe Grüsse
    Mirjam (und Moritz)

  2. Stefanie Rigutto sagt:

    cool, danke!

  3. [...] Deutschland Besançon, Frankreich Broome, West-Australien Buenos Aires, Argentinien Canal de la Marne, Frankreich Cape [...]

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