Viele Südostasien-Reisende lassen Phnom Penh, die Hauptstadt Kambodschas, links liegen – alle wollen nur zu den Tempelanlagen von Angkor Wat. Klar, die Tempelstadt ist unglaublich faszinierend, dennoch fand ich Phnom Penh – zwei Millionen Einwohner – fast spannender! Es ist eine laute, dreckige, quirlige Stadt (dagegen wirkt Siem Reap total verschlafen).
Kinder belagerten uns beim Essen, Töff-Armadas rasten kreuz und quer über den Hafenquai, man sah Leute mit Mundschutz und TV-Cafés, wo die Einheimischen in Reih und Glied Bier tranken und in den Fernseher starrten. Bei Sonnenuntergang spielten die Leute Badminton an der Flusspromenade, junge Tanzgruppen übten den Moonwalk und die Choreographien aus den MTV-Musikvideo. Ein leichtes Lüftchen wehte, warm wie ein Föhn. Auf dem Tonlé Sap tuckerten blinkende Partyboote. In den Lokalen sassen westliche Männer mit kambodschanischen Mädchen und Backpackers, die sich eine „Happy Pizza“ gönnten – statt Schinken war sie bedeckt mit Marihuana.
Anschauen sollte man die “Killing Fields”, auch wenn es ein gruseliges, sehr bedrückendes Erlebnis ist. Zwischen 1975 und 1978, während der Grauenszeit von Pol Pot und seiner Roten Khmer, wurden hier 17’000 Menschen exekutiert. Die Knochen von 8000 exhumierten Opfer sind in einer Gedenkstupa aufgeschichtet.
Lesen Sie hier meine Reportage “Nasse Nächte, enge Sitze” über meinen Backpacker-Trip von Laos nach Kambodscha.









Ich wohne in Siem Reap und habe viele Reiseinfos und Infos rund ums Thema responsible volunteering. regina.meyer9@gmail.com.
Vor dem Reisen oder Freiwilligenarbeit unbedingt lesen:
http://www.thinkchildsafe.org/de/index.html
danke für die infos!
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